El Quinche, Religiöse Gemeinde in der Provinz Pichincha, Ecuador
El Quinche ist ein Wallfahrtsort in den Anden, etwa 22 Kilometer von Quito entfernt und auf über 2600 Metern Höhe gelegen. Die Gegend wird von Bergen und landwirtschaftlichen Flächen geprägt, wobei eine Kirche das Zentrum des Ortes bildet.
Der Ort entstand ursprünglich als indigenes Heiligtum und wurde später im 15. Jahrhundert zur Inka-Siedlung entwickelt. Die Spanier errichteten dann eine Kirche in den 1530er Jahren, die den religiösen Charakter des Ortes prägte.
Die Wallfahrtskirche zieht gläubige Menschen aus der Region an, die sich zur jährlichen Feier im November versammeln. Die Verehrung der Jungfrau prägt das religiöse Leben der Gemeinde bis heute.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden El Quinche mit Quito und ermöglichen ganztägige Reisen für Besucher und Einwohner. Wer kommt, sollte sich auf die Höhenlage vorbereiten und ausreichend Zeit für die Akklimatisierung einplanen.
Archäologische Ausgrabungen haben Inka-Keramik und Militärstrukturen freigelegt, die zeigen, dass der Ort eine wichtige Rolle bei der Kontrolle der Region spielte. Diese Funde belegen die strategische Bedeutung, die dieser Hochlandstandort für das Inka-Reich hatte.
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