Neuquén, Provinz im nördlichen Patagonien, Argentinien.
Neuquén ist eine Provinz im nördlichen Patagonien in Argentinien. Das Gebiet erstreckt sich über unterschiedliche Landschaften mit Bergen im Westen, fruchtbaren Tälern entlang der Flüsse und trockenen Hochebenen im Osten.
Das Gebiet wurde 1884 als nationales Territorium eingerichtet und erhielt erst 1955 den Status einer Provinz. Die Übergangszeit dauerte mehrere Jahrzehnte, in denen die Region schrittweise an Autonomie gewann.
Der Name kommt aus dem Mapudungun und bedeutet starke Strömung, ein Hinweis auf die Flüsse der Region. Viele Ortsnamen und Begriffe erinnern noch heute an die Wurzeln der Mapuche-Bevölkerung, die vor der Ankunft der Europäer hier lebte.
Die Provinz umfasst 16 Verwaltungsbezirke und 77 Gemeinden, verteilt zwischen den Bergen und den Ebenen. Erdgas- und Erdölvorkommen prägen die Wirtschaft der Region und bieten Arbeitsplätze in vielen Orten.
Archäologen fanden im Lacar-Gebiet die ältesten bekannten Maisreste im südlichen Südamerika, zwischen 730 und 920 Jahre alt. Diese Entdeckung zeigt, dass Menschen schon vor Jahrhunderten in diesen abgelegenen Tälern Landwirtschaft betrieben.
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