Região Nordeste, Verwaltungsregion in Brasilien.
Die Nordostregion erstreckt sich über neun Bundesstaaten und umfasst Küstenstreifen am Atlantik sowie trockene Binnenlandschaften. Die Fläche reicht von tropischen Stränden bis zu weiten Ebenen, in denen Regenfälle selten sind und die Vegetation niedrig bleibt.
Die portugiesische Besiedlung begann hier im 16. Jahrhundert mit Zuckerrohrplantagen und machte diese Region zum ersten Wirtschaftszentrum des Landes. Die Arbeit auf den Feldern führte zur Ankunft großer Gruppen aus Afrika, was die Bevölkerungszusammensetzung bis heute prägt.
Reisende treffen auf lebendige Straßenfeste, bei denen Trommeln und Tänze afrikanischer Herkunft den Rhythmus vorgeben. In Küchenmärkten finden sich Palmöl, frischer Fisch und Rezepte, die portugiesische, afrikanische und indigene Zutaten miteinander verbinden.
Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über warm, wobei die Küstenbereiche viel Regen erhalten, während die Binnenregionen lange Trockenperioden durchlaufen. Reisende sollten sich auf unterschiedliche Bedingungen einstellen, je nachdem, ob sie sich an der Küste oder im Landesinneren aufhalten.
Der São-Francisco-Fluss durchquert das gesamte Gebiet und versorgt Millionen Menschen mit Wasser in Regionen, die sonst unter extremer Trockenheit leiden würden. An seinen Ufern entstanden kleine Siedlungen und Fischerdörfer, die vom Flusslauf abhängig sind.
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