San Juan La Laguna, Indigene Siedlung am Atitlán-See, Guatemala
San Juan La Laguna ist ein Ort am südwestlichen Ufer des Atitlán-Sees, umgeben von drei Vulkanen und mit anderen Seeufer-Gemeinden durch Wasserverkehr verbunden. Die Häuser liegen dicht beieinander und erstrecken sich vom Seeufer bis auf die Hügel dahinter.
Der Ort wurde vom Volk der Tz'utujil Maya besiedelt, das lange vor dem 16. Jahrhundert in dieser Region präsent war. Die Gemeinschaft hat ihre kulturelle Identität durch die spanische Kolonisierung und bis in die heutige Zeit bewahrt.
Die Frauen des Ortes stellen in Genossenschaften Textilien her und nutzen dafür natürliche Farbstoffe aus lokalen Pflanzen, Früchten und Gemüse. Diese handwerkliche Tradition prägt das tägliche Leben und ist in den Werkstätten sichtbar, die über den Ort verteilt sind.
Besucher erreichen den Ort mit öffentlichen Booten ab Panajachel, die regelmäßig zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verkehren. Bequeme Schuhe sind wichtig, da die Wege vom Seeufer bergauf gehen und der Boden uneben sein kann.
Hier gibt es eine Regelung, die Grundstückseigentum auf indigene Bewohner beschrankt und so die Authenticität lokaler Traditionen bewahrt. Dieses Modell ist ungewöhnlich und hilft, die Gemeinschaft vor außerhalb kommender Veranderungen zu schützen.
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