Yucatán, Kalksteinhalbinsel im Südosten Mexikos
Die Halbinsel Yucatán ist eine große Landzunge im Südosten Mexikos, die das Karibische Meer vom Golf von Mexiko trennt. Ihre flache Oberfläche besteht fast vollständig aus Kalkstein, durchzogen von Höhlen und Wasserlöchern, die durch Erosion entstanden sind.
Ein Asteroideneinschlag vor etwa 66 Millionen Jahren hinterließ den Chicxulub-Krater nahe der Nordwestküste, ein Ereignis, das zahlreiche Arten verschwinden ließ. Später bauten Maya-Gemeinschaften hier ihre Städte, die bis zur Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert blühten.
Die Halbinsel trägt den Namen der gleichnamigen Stadt Yucatán im Norden, während viele Orte hier zweisprachige Schilder in Spanisch und Maya zeigen. Dörfer und Märkte bieten handgewebte Textilien und Gerichte wie Cochinita Pibil, langsam in Bananenblättern gegart, die man vor Ort kosten kann.
Die nordwestlichen Gebiete sind trockener und erhalten weniger Niederschlag, während der Süden feuchter ist und häufiger regnet. Straßen verbinden größere Städte miteinander, wobei Busse und Mietwagen die gängigsten Fortbewegungsmittel sind.
Der Untergrund enthält ein riesiges Netz von Wasseradern, die unter der trockenen Oberfläche fließen und durch natürliche Öffnungen im Fels zugänglich werden. Diese unterirdischen Flüsse verbinden oft mehrere Cenotes miteinander und bilden kilometerlange Wasserwege.
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