Alpen, Gebirgskette in Mitteleuropa, durch Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich, Deutschland, Slowenien und Liechtenstein.
Die Alpen erstrecken sich über acht Länder und bilden einen Bogen von der Ligurischen Küste bis nach Österreich und Slowenien, mit Gipfeln, die bis knapp unter fünftausend Meter (über fünfzehntausend Fuß) reichen. Diese Gebirgskette besteht aus Kalkstein, Granit und Schiefer, durchzogen von Gletschern, Tälern und Hochebenen, die sich über mehrere Klimazonen verteilen.
Die Gebirgskette entstand durch das Aufeinandertreffen zweier Erdplatten vor Jahrmillionen, was die Faltung und Hebung des Gesteins auslöste. Im Laufe der Eiszeiten formten Gletscher die heutigen Täler und Seen, während Menschen erst später die Pässe erschlossen und Handelsrouten darüber anlegten.
Die Bergdörfer bewahren alte Handwerke wie Schnitzen und Weben, während Almfeste und Viehscheide den Rhythmus der Jahreszeiten markieren. In den Tälern sieht man überall Käsereien, wo Bewohner nach Rezepten arbeiten, die seit Generationen weitergegeben werden.
Die beste Zeit zum Wandern liegt zwischen Juni und September, wenn Schnee die höheren Wege freigibt und Hütten geöffnet sind. Im Winter konzentriert sich das Angebot auf Skigebiete, deren Lifte oft ab Dezember in Betrieb gehen und bis April laufen.
Die Gletscher speisen vier große Flusssysteme, die in verschiedene Meere münden und weite Teile Europas mit Wasser versorgen. Auf den Höhen wachsen über viertausend Pflanzenarten, von denen viele nirgendwo sonst vorkommen und nur in diesen Lagen überleben.
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