Lechquellengebirge, Gebirgskette in Vorarlberg, Österreich
Die Lechquellen Berge bilden eine hufeisenförmige Bergkette in den Nördlichen Kalkalpen und umfassen die Quellgebiete des Lechs sowie mehrerer Seitenbäche. Das Gebirge wird durch markante Kalksteinfelsen und ausgedehnte Karstplateaus geprägt, die das Landschaftsbild bestimmen.
Das Gebirge war ursprünglich unter dem Namen Klostertal Alpen bekannt, bevor es in der Schlussphase der Alpenerschließung von Walther Flaig seine heutige Bezeichnung erhielt. Diese Umbenennung spiegelt die fortgeschrittenen Erkenntnisse über die geografische Eigenständigkeit der Bergkette wider.
Die Berghütten in diesem Gebirgszug sind seit Generationen Treffpunkte für Wanderer und Bergsteiger, die hier Rast machen und sich austauschen. Sie prägen das Leben in den Bergen und sind Teil der lokalen Alpenkultur, wo Gastfreundschaft und Selbstversorgung wichtig sind.
Die Bergkette bietet ein dichtes Netz von markierten Wanderwegen, die verschiedene Berghütten miteinander verbinden und gut ausgeschildert sind. Der Ort Lech gilt als wichtiger Ausgangspunkt für Bergtouren und bietet gute Zugang zu den wichtigsten Routen in der Region.
Die Untere Wildgrubenspitze erhebt sich als höchster Gipfel dieser Bergkette und misst 2753 Meter. Der Berg ist von ausgedehnten Karstlandschaften und Karsttälern umgeben, die dem Gebirge seine besondere geologische Prägung geben.
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