Niedere Tauern, Gebirgskette in Salzburg und Steiermark, Österreich
Der Gebirgszug erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg und Steiermark und wird von steilen Abhängen, Tälern und Gletschern geprägt. Mehrere Berggipfel überragen 2800 Meter, während tiefe Flusstäler das Gebirge durchschneiden.
Im Mittelalter wurden in diesem Gebirgszug Erze abgebaut, was zum wirtschaftlichen Wohlstand beider Bundesländer beitrug. Diese Bergbautätigkeit hinterließ Spuren in der Landschaft und prägte die Entwicklung der Siedlungen.
Die Bergdörfer in diesem Gebirgszug haben ihre alpinen Bräuche bewahrt, wobei Hirten noch immer Vieh auf die Sommerweiden treiben. Diese Tradition prägt das Aussehen der Landschaft und das Leben der Menschen bis heute.
Zahlreiche markierte Wanderwege führen durch das Gebirge und verbinden verschiedene Täler zwischen Salzburg und Steiermark. Bergschutzhütten bieten Unterkunft und Orientierungshilfen für mehrtägige Wanderungen.
Der Gebirgszug besteht aus alten Gneisen und Glimmerschiefern, die während prähistorischer Tektonik geformt wurden. Diese Gesteine erzählen von massiven Erdbewegungen, die lange vor den Alpen stattfanden.
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