Zeche Hugo, Industriedenkmal der Kohleförderung in Gelsenkirchen, Deutschland.
Zeche Hugo ist eine ehemalige Steinkohlengrube in Gelsenkirchen mit erhaltenen Fördergerüsten, Schachtanlagen und Maschinen aus der Betriebszeit. Die Anlage zeigt die typischen Strukturen eines deutschen Bergbaubetriebs mit Gebäuden, die den Alltag unter Tage dokumentieren.
Die Grube entstand 1873 als Gründung eines Kaufmanns und war über mehr als 100 Jahre in Betrieb. Sie reichte bis zu neun Ebenen unter die Erde und spielte eine große Rolle in der Industriegeschichte der Region, bevor sie geschlossen wurde.
Der Ort trägt den Namen eines Kaufmanns, der die Anlage gründete, und spiegelt die enge Verbindung zwischen Bergbau und Alltag wider. Besucher sehen heute noch, wie Bergleute hier lebten und arbeiteten, und können die Werkzeuge sowie persönliche Gegenstände in den Ausstellungen anfassen.
Die Anlage kann am besten mit Führungen besichtigt werden, die vorab angemeldet werden müssen. Montags und mittwochs bleibt das Gelände geschlossen, also planen Sie Ihren Besuch entsprechend.
Die Grube ist eng mit dem lokalen Fußballclub Schalke 04 verbunden, dessen Spieler wegen der starken Bergbautradition den Spitznamen 'Knappen' trugen. Dieser Name kam direkt aus der Bergbaukultur und wurde zum Symbol des Clubs.
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