Altes Land, Kulturlandschaft bei Hamburg, Deutschland.
Das Alte Land ist eine Kulturlandschaft entlang der Elbe in der Nähe von Hamburg und umfasst 143 Quadratkilometer mit Europas größtem zusammenhängendem Obstanbaugebiet. Rund 10 Millionen Obstbäume prägen die flache Marschlandschaft zwischen den Hamburger Stadtteilen und niedersächsischen Gemeinden am südlichen Elbeufer.
Niederländische Siedler kamen 1113 unter Erzbischof Friedrich I. von Bremen in die Elbmarschen und verwandelten das Sumpfland durch fortschrittliche Entwässerungssysteme in fruchtbares Ackerland. Ihre Techniken zur Landgewinnung und Wasserkontrolle legten den Grundstein für die heutige Obstbauregion.
Die Dorfstraßen führen durch typische Fachwerkhäuser mit kunstvoll verzierten Prunkpforten und blumengeschmückten Eingängen, hinter denen sich lange Obstgärten erstrecken. Zur Blütezeit im Frühling verwandeln rosa und weiße Blüten die Landschaft in einen weitläufigen Garten, der Besucher aus der ganzen Region anzieht.
Reisende erreichen die Region über die Hamburger Stadtteile Neuenfelde, Cranz und Francop oder über die niedersächsischen Orte Jork und Stade südlich der Elbe. Radwege durchziehen das flache Gelände und verbinden die einzelnen Dörfer miteinander, sodass sich eine Tour gut ohne Auto planen lässt.
Der Name entstand durch eine Fehlübersetzung des niederdeutschen Wortes „Olland
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