Rhône-Alpes, Verwaltungsregion zwischen Alpen und Rhonetal, Frankreich.
Rhône-Alpes war eine Region im Osten Frankreichs, die sich vom Juragebirge bis zu den französischen Alpen und vom Rhônetal bis zur Schweizer Grenze erstreckte. Das Gebiet umfasste städtische Zentren wie Lyon und Grenoble sowie alpine Täler, Weinberge entlang der Hänge und weite Hochebenen zwischen den Bergketten.
Die Region entstand 1960 durch die Zusammenlegung mehrerer historischer Provinzen und Departements im Rahmen der französischen Verwaltungsreform. Sie existierte bis 2016, als sie mit der Region Auvergne fusionierte und die neue Region Auvergne-Rhône-Alpes bildete.
Die Region war Gastgeber von drei Olympischen Winterspielen in Chamonix-Mont-Blanc 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992.
Das frühere Verwaltungsgebiet ist heute Teil der größeren Region Auvergne-Rhône-Alpes, wobei die geografischen Merkmale und Ortsnamen weiterhin in Karten und Reiseführern verwendet werden. Wer die ehemalige Region erkunden möchte, findet in Lyon den zentralen Ausgangspunkt für Verbindungen in die umliegenden Gebiete und Alpentäler.
Der Name verbindet den Fluss Rhône mit den Alpen und spiegelt damit die zwei prägenden geografischen Merkmale wider, die das Gebiet kennzeichneten. Diese Bezeichnung half Reisenden und Einheimischen, sich ein sofortiges Bild von der Lage und dem Charakter des Gebiets zu machen.
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