Auvergne, Kulturregion in Zentralfrankreich.
Auvergne ist eine Kulturregion im Zentrum Frankreichs, die sich über hügeliges Terrain mit waldbedeckten Hängen und weiten Tälern erstreckt. Erloschene Vulkane prägen die Landschaft in der chaîne des Puys, während der Puy de Sancy mit 1886 Metern den höchsten Punkt bildet.
Der Name stammt vom keltischen Stamm der Arverner, die dieses Gebiet während der römischen Zeit unter ihrem Anführer Vercingetorix kontrollierten. Im Mittelalter entwickelte sich die Region zu einem Zentrum religiöser Macht mit zahlreichen romanischen Kirchen und Klöstern.
Die Käseherstellung folgt alten Methoden in kleinen Betrieben, die seit Generationen von denselben Familien bewirtschaftet werden. Auf Wochenmärkten verkaufen Bauern direkt ihre Milchprodukte, während in den Dörfern die Menschen noch traditionelle Rezepte für Aligot und Truffade verwenden.
Die Flüsse Loire und Allier durchziehen das Gebiet und bieten Orientierungspunkte beim Reisen durch die Region. Ein Flughafen liegt in Clermont-Ferrand, während kleinere Orte über Landstraßen erreichbar sind, die sich durch die hügelige Landschaft schlängeln.
Der Forêt de Tronçais gilt als größter Eichenwald Europas und lieferte einst Holz für den Bau französischer Kriegsschiffe. Die schwarze Kathedrale in Clermont-Ferrand entstand aus Vulkangestein, das ihr eine dunkle Farbe verleiht und sie von anderen gotischen Bauten unterscheidet.
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