Burgund, Verwaltungsregion in Zentralfrankreich
Diese Verwaltungsregion im zentralöstlichen Frankreich umfasst die vier Départements Côte-d'Or, Saône-et-Loire, Nièvre und Yonne, wobei Dijon als Hauptstadt dient. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln mit Weinbergen, bewaldeten Höhenzügen im Morvan und flachen Ebenen entlang der Flüsse Saône und Loire.
Das Herzogtum entstand im 9. Jahrhundert und wuchs bis zum 15. Jahrhundert zu einer eigenständigen Macht, die weite Teile der heutigen Niederlande und Belgiens kontrollierte. Nach dem Tod Karls des Kühnen im Jahr 1477 fiel das Gebiet schrittweise an die französische Krone.
Weinkeller öffnen sich noch immer nach alter Gewohnheit für gemeinsame Verkostungen, bei denen Winzer ihre Arbeit erklären und Besucher direkt am Fass probieren können. In den Dörfern halten Handwerker wie Böttcher und Steinmetze jahrhundertealte Techniken am Leben, die man in den Werkstätten beobachten kann.
Hochgeschwindigkeitszüge aus Paris erreichen Dijon in etwa anderthalb Stunden, während Regionalstrecken kleinere Orte entlang der Weinstraßen verbinden. Autobahnen durchqueren das Gebiet von Nord nach Süd, und viele Weingüter sowie ländliche Unterkünfte liegen abseits der Hauptachsen.
Die schmalen Parzellen der Weinberge folgen oft mittelalterlichen Klostergrenzen, sodass benachbarte Reihen unterschiedlichen Besitzern gehören und voneinander abweichende Weine hervorbringen. Manche Hänge tragen gleichzeitig mehrere Appellationen auf nur wenigen Metern Höhenunterschied.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.