Bretagne, Verwaltungsregion im Nordwesten Frankreichs
Bretagne ist eine Verwaltungsregion im Nordwesten Frankreichs, die sich als Halbinsel weit in den Atlantik erstreckt. Die Küstenlinie misst rund 2800 Kilometer und zeigt Klippen, Buchten sowie vor der Küste liegende Inseln.
Britische Siedler wanderten im fünften Jahrhundert von Großbritannien hierher aus, um den angelsächsischen Invasionen zu entgehen, und brachten den Namen mit. Die Region entwickelte sich später zu einem eigenständigen Herzogtum, bevor sie im 16. Jahrhundert formal mit Frankreich vereinigt wurde.
Die bretonische Sprache erscheint heute auf zweisprachigen Straßenschildern, in lokalen Rundfunkstationen und im täglichen Schulleben der vier Départements. Kulturelle Verbände organisieren regelmäßig Fest-noz-Abende, bei denen Besucher traditionelle Tänze und regionale Musik erleben können.
Die TGV-Hochgeschwindigkeitslinie verbindet Rennes mit Paris in unter zwei Stunden, während Regionalzüge und Busse die Küstenorte erschließen. Autofahrer sollten im Sommer und an langen Wochenenden mehr Zeit für Staus auf den Küstenstraßen einplanen.
Die Megalithanlage von Carnac enthält mehr als 3000 prähistorische Steinreihen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken. Diese Formationen entstanden zwischen dem fünften und dritten Jahrtausend vor Christus und bilden heute das größte Megalithfeld der Welt.
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