Wohnhaus von Émile Zola, Historisches Museum in Médan, Frankreich.
Das Haus von Émile Zola in Médan ist eine historische Residenz mit zwei charakteristischen Türmen namens Germinal und Nana sowie ausgedehnten Gärten. Ein separater Pavillon wurde für Verlagsaktivitäten genutzt und zeigt heute die umgestalteten Räume mit Zolas Arbeitszimmer.
Zola kaufte die Residenz 1878 mit den Gewinnen aus seinem Roman L'Assommoir und machte sie zu seinem Hauptwohnsitz. Das Grundstück wurde über mehrere Jahrzehnte hinweg unter seiner Aufsicht erweitert.
Das Haus war ein Treffpunkt für bedeutende französische Schriftsteller und Künstler wie Maupassant, Flaubert, Huysmans, Cézanne, Manet und Pissarro. Diese Besuche prägen bis heute die Wahrnehmung des Ortes als wichtigen Ort des künstlerischen Austauschs.
Das Gelände ist leicht zu Fuß erreichbar und gut organisiert, mit ausgeschilderten Pfaden durch die Gärten. Die Innenräume sind zugänglich und zeigen authentische Details aus verschiedenen Epochen.
Der Garten und die Bebauung entstanden in mehreren Phasen, wobei jede Erweiterung von Zolas literarischen Erfolgen finanziert wurde. Diese schrittweise Entwicklung machte das Anwesen zu einem eigenen Abbild seiner beruflichen Laufbahn.
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