Upper Takutu-Upper Essequibo, Verwaltungsregion im Süden von Guyana
Upper Takutu-Upper Essequibo ist eine Region im Süden Guyanas mit einer Fläche von etwa 57.750 Quadratkilometern. Das Gebiet zeichnet sich durch Regenwälder, Mangrovensümpfe und die weitläufige Rupununi-Savanne nahe der brasilianischen Grenze aus.
Die Region war Schauplatz des Rupununi-Aufstandes von Januar 1969, als Bewohner versuchten, eine unabhängige Regierung zu gründen. Die Bewegung endete ohne externe Unterstützung und wurde später unter nationaler Kontrolle wiederhergestellt.
Die Wapichana-Gemeinden leben hier und bewahren ihre Traditionen in diesem Gebiet. Sie kümmern sich um den Schutz ihrer Länder vor Bergbau und anderen Aktivitäten.
Lethem dient als Hauptstadt und Verwaltungszentrum mit Verbindungen zu verschiedenen Siedlungen über Straßen und Flussverkehr. Die Anreise in diese abgelegene Gegend erfordert Geduld, da der Zugang begrenzt und zeitaufwendig sein kann.
Das Gebiet beherbergt mehrere Ökosysteme mit seltenen Tierarten und wird von einem anhaltenden Gebietsanspruch zwischen Guyana und Venezuela beeinflusst. Diese geopolitische Besonderheit prägt die Entwicklung und Wahrnehmung der Region bis heute.
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