Erzsébetváros, Historisches jüdisches Viertel im Zentrum von Pest, Ungarn
Der siebte Bezirk von Budapest ist ein zentrales Wohngebiet auf der Pester Seite mit Gebäuden aus verschiedenen Epochen des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Straßen zeigen eine Mischung aus historischen Fassaden, modernen Geschäften und grünen Plätzen, die das tägliche Leben prägen.
Der Bezirk wurde 1873 gegründet und erhielt 1882 seinen Namen Erzsébetváros zu Ehren von Königin Elisabeth, der Gemahlin von Kaiser Franz Joseph I. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Gebiet zu einem wichtigen Zentrum jüdischen Lebens und Handelns in der Stadt.
Die Große Synagoge in der Dohányi-Straße ist das größte funktionierende Gotteshaus dieser Art in Europa und prägt das religiöse und soziale Leben des Viertels bis heute. Rundherum finden sich Restaurants, Bäckereien und Geschäfte, die diese Tradition weiterleben und der Gegend ihr Gesicht geben.
Das Viertel hat ausgezeichnete Verkehrsanbindungen mit mehreren U-Bahn-Linien und Straßenbahnstrecken, die wichtigsten Stationen sind Blaha Lujza tér und Deák Ferenc tér. Viele Sehenswürdigkeiten und Restaurants sind zu Fuß erreichbar, was Erkundungen ohne Auto ermöglicht.
Der Bezirk beherbergt neben der Großen Synagoge auch andere bedeutende jüdische Denkmäler wie das Jüdische Museum und die Gedenkstätte des Ghettos. Diese Stätten erzählen die Geschichte einer Gemeinschaft, deren Präsenz das Wesen des Viertels bis heute bestimmt.
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