Rotes Meer, Meer zwischen Afrika und Asien, Saudi-Arabien und Sudan
Das Rote Meer liegt zwischen Afrika im Westen und der Arabischen Halbinsel im Osten und erstreckt sich vom Golf von Suez im Norden bis zur Meerenge Bab al-Mandab im Süden. Seine Küsten gehören zu acht Ländern und umfassen felsige Klippen, Sandstrände, Mangrovenbuchten und flache Lagunen, in denen ausgedehnte Korallenriffe wachsen.
Die alten Ägypter nutzten dieses Meer bereits vor mehr als vier Jahrtausenden für Handelsrouten nach Süden und transportierten Weihrauch, Myrrhe und Elfenbein zurück ins Niltal. Im 15. Jahrhundert wurde es zur Hauptroute zwischen Europa und Indien, bevor der Suezkanal im 19. Jahrhundert den Seeverkehr grundlegend veränderte.
Die Küstengemeinden entlang dieses Meeres leben seit Generationen vom Fischfang und nutzen traditionelle Holzboote, die nach jahrhundertealten Methoden gebaut werden. In vielen Häfen sieht man Fischer, die ihre Netze von Hand reparieren und ihren Fang direkt am Kai verkaufen, während Frauen Fisch in der Sonne trocknen.
Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über warm, wobei das Klima in den Sommermonaten entlang der meisten Küstenabschnitte sehr heiß werden kann. Viele Tauchplätze liegen in flachem Wasser in Küstennähe, während tiefere Bereiche und starke Strömungen an einigen Stellen besondere Vorsicht erfordern.
Das Wasser erscheint durch mikroskopisch kleine Algen, die sich in warmen Monaten vermehren, gelegentlich rötlich gefärbt, was dem Meer seinen Namen gab. Diese Algenblüten treten heute seltener auf als in früheren Jahrhunderten, sind aber nach wie vor an bestimmten Küstenabschnitten zu beobachten.
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