Sidna Omar mosque, Mameluckische Moschee im Jüdischen Viertel, Jerusalem.
Die Sidna-Omar-Moschee ist ein Gebetshaus in Jerusalems Altstadt mit einem zweistöckigen Minarett, das einen Balkon für den Muezzin hat. Die Struktur zeigt Merkmale aus der Mamluk-Zeit, mit Steinwerk und architektonischen Details, die an die mittelalterliche Periode erinnern.
Der erste dokumentierte Hinweis auf das Gebäude stammt von 1397, als der Historiker Mujir al-Din Renovierungsarbeiten aufzeichnete, die von Spenden der Gemeinde finanziert wurden. Weitere Umbauten folgten über die Jahrhunderte, wobei das Gebäude eine wichtige Rolle in der religiösen Geschichte der Altstadt spielte.
Die Moschee steht zwischen dem armenischen und jüdischen Viertel und repräsentiert eine Verbindung religiöser Gemeinschaften in der Altstadt Jerusalems.
Der Zugang zum Gebäude ist eingeschränkt, da es seit vielen Jahrzehnten für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Besucher können die Außenfassade und das charakteristische Minarett aus den nahegelegenen Straßen der Altstadt betrachten.
Der Historiker Obadiah Bartenura berichtete, dass das Gebäude von einem jüdischen Einzelnen gegründet wurde, der zum Islam konvertierte und seine Errichtung initiierte. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen jüdischen und islamischen Ursprüngen ist ein seltenes Beispiel für die komplexe Geschichte der Altstadt.
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