Fimmvörðuháls, Gebirgspass zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull in Rangárþing eystra, Island.
Der Fimmvörðuháls ist ein Bergpass in vulkanischem Gelände auf etwa 1080 Metern Höhe mit steilen Graten und tiefen Tälern. Entlang der Route finden sich zahlreiche Wasserfälle und Ausblicke auf das umliegende Hochland.
Das Gebiet erlebte im April 2010 einen vulkanischen Ausbruch, der dem größeren Ausbruch des Eyjafjallajökull vorausging. Diese Eruption führte zu einer Unterbrechung des europäischen Luftverkehrs für mehrere Wochen.
Der Name bedeutet "Pass der fünf Steinmännchen" und bezieht sich auf traditionelle Steinhaufen, die Reisenden seit Jahrhunderten durch diese anspruchsvolle Bergpassage geleitet haben. Besucher können heute noch diese alten Wegweiser sehen, die die Route markieren.
Der Wanderweg ist typischerweise von Juni bis September zugänglich, erfordert aber angepasste Ausrüstung und ständige Wetterüberwachung. Die Bedingungen in diesem Hochlandgebiet können sich schnell und unerwartet ändern.
Der Pass ist Teil des Laugavegur-Wanderwegsystems und bietet die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Gletscher und frische Lavaformationen aus dem Ausbruch von 2010 zu beobachten. Diese Kombination aus aktiven geologischen Merkmalen und historischen Spuren macht den Ort besonders eindrucksvoll.
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