Kverkfjöll, Gebirgskette und Vulkan in Fljótsdalshérað, Island.
Kverkfjöll ist ein Bergmassiv an der nördlichen Kante des Vatnajökull-Gletschers, das sich über 1.900 Meter erhebt und Eishöhlen sowie geothermale Quellen beherbergt. Das Gelände zeigt eine Mischung aus Eis, Schnee und aktiven geothermalen Gebieten, wo heisse Quellen unter dem Gletscher hervorquellen.
Das Vulkansystem ist sehr jung in geologischer Zeit und hat sich über Tausende von Jahren entwickelt, wobei regelmäßig Eruptionen stattfanden. Die letzte grössere Eruption liegt etwa 1.300 Jahre zurück, seitdem ist die vulkanische Aktivität deutlich geringer geworden.
Der Berg spielt in lokalen Erzählungen eine Rolle als Symbol für die Kraft der Natur und wird von Menschen in der Region mit Respekt betrachtet. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen Landschaft und Tradition in der Art spüren, wie dieser Ort in der isländischen Identität verankert ist.
Die beste Zeit zum Wandern sind die Sommermonate, wenn die Zugänge offen und relativ sicher sind. Im Winter braucht man spezielle Ausrüstung und erfahrene Führer, um in diesem rauen Gelände zurechtzukommen.
Das Besondere an diesem Ort sind zwei Seen, die unter dem Gletscher entstehen und ihre Existenz dem Schmelzwasser heisser geothermaler Quellen verdanken. Diese Seen bilden einen seltenen Anblick, wo Eis und heisses Wasser direkt nebeneinander existieren.
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