Neapel, Hafenstadt in Kampanien, Italien
Neapel ist eine Küstenstadt in Kampanien, Italien, die sich entlang der Bucht ausbreitet und von den Hängen des Vesuvs überragt wird. Das alte Stadtzentrum besteht aus engen Gassen, Treppenhäusern zwischen mehrgeschossigen Gebäuden, offenen Plätzen mit Kirchen und Kastellen, die über Hafenquartiere und Wohnviertel verteilt sind.
Griechische Siedler gründeten den Ort im achten Jahrhundert vor Christus als Kolonie namens Parthenope, die später Neapolis genannt wurde. Spanische Herrscher, französische Könige und Bourbon-Dynastien prägten die Stadt in den folgenden Jahrhunderten, bis sie zum italienischen Königreich gehörte.
Die Stadt lebt mit lautem Straßenhandel und spontanen Platzgesprächen, in denen Nachbarn sich über Balkone hinweg unterhalten. Das Leben spielt sich draußen ab, zwischen Wäscheleinen, Marktständen und Espressobars, während Pizza und Gebäck direkt auf der Straße gegessen werden.
Das Zentrum lässt sich zu Fuß oder mit der Metro erkunden, wobei hügelige Abschnitte und unebenes Kopfsteinpflaster das Gehen anstrengend machen können. Restaurants und Geschäfte öffnen spät am Vormittag, schließen für einige Stunden mittags und werden abends wieder belebt.
Unter der Altstadt verlaufen mehrere Kilometer antiker griechischer und römischer Tunnel, die als Steinbrüche, Wasserleitungen und Luftschutzbunker dienten. Einige dieser unterirdischen Gänge sind noch heute begehbar und zeigen Spuren von Lampenruß an den Wänden.
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