Claviere, italienische Gemeinde
Claviere ist eine Gemeinde in den Alpen im Gebiet der Metropolitanstadt Turin, unmittelbar an der Grenze zwischen Italien und Frankreich gelegen. Das Dorf liegt hoch in den Bergen, umgeben von Berghängen, die im Winter tief verschneit sind und im Sommer als Wanderwege genutzt werden.
Das Gebiet war seit der Römerzeit ein wichtiger Übergangsweg zwischen Italien und Frankreich, und Julius Caesar soll den Gebirgspass selbst genutzt haben. Die Römer legten Straßen durch das Tal an und errichteten entlang der Route kleine Tempel, um ihre Überquerungen zu sichern.
Der Name Claviere leitet sich vom lateinischen Wort für Schlüssel ab und verweist auf die Rolle des Ortes als Durchgang zwischen Italien und Frankreich. Heute nutzen Besucher die Hänge rund um das Dorf im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Wandern.
Das Dorf ist mit dem Auto über Bergpässe erreichbar, im Winter ist ein Fahrzeug mit Winterreifen oder Schneeketten unbedingt erforderlich. Wanderer und Skifahrer sind die häufigsten Besucher, daher lohnt es sich, Ausrüstung entsprechend der Jahreszeit mitzubringen.
Im 19. Jahrhundert war das Tal bereits für seine langen und schneesicheren Winter bekannt und galt als ein früher Mittelpunkt des Skilaufs, lange bevor moderne Wintersportorte entstanden. Einheimische entwickelten frühe Skitechniken zunächst aus praktischen Gründen, um sich über die verschneiten Hänge zu bewegen, und legten so den Grundstein für eine lange Wintersporttradition.
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