Kyūshū, Insel im Südwesten Japans
Kyushu ist die südwestlichste der vier Hauptinseln Japans und erstreckt sich über eine zerklüftete Küstenlinie mit Buchten, Halbinseln und vorgelagerten kleinen Inseln. Vulkanische Berge durchziehen die Landschaft, und Hochebenen wechseln sich mit Flusstälern und Thermalquellen ab.
Während der beiden mongolischen Invasionsversuche im 13. Jahrhundert verteidigten japanische Truppen die Küste gegen ausländische Flotten. Die Insel wurde später zum ersten Kontaktpunkt zwischen Japan und europäischen Händlern.
Auf lokalen Märkten und in Brennereien wird Shochu auf traditionelle Weise hergestellt, wobei Süßkartoffeln, Reis oder Gerste in kleinen Betrieben destilliert werden. Besucher können die Herstellung beobachten und verschiedene regionale Varianten direkt von den Produzenten probieren.
Die sieben Präfekturen der Insel sind durch Züge, Busse und Fähren verbunden, wobei Fukuoka als zentraler Knotenpunkt dient. Inländische Flughäfen in mehreren Städten ermöglichen schnelle Verbindungen zwischen weit auseinander liegenden Regionen.
Die Caldera des Mount Aso im Zentrum der Insel gehört zu den größten der Welt und ist breit genug, um mehrere kleine Städte und bewirtschaftete Felder zu enthalten. Innerhalb dieser älteren Caldera erheben sich aktive Vulkane, die von Straßen durchquert werden, die zum Kraterrand führen.
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