Kyōto, Kulturhauptstadt in Kansai, Japan.
Kyōto ist eine Großstadt in der Region Kansai auf der Hauptinsel Honshū und erstreckt sich zwischen bewaldeten Bergen in einem breiten Becken. Schmale Gassen mit niedrigen Holzhäusern wechseln sich ab mit breiten Boulevards, Tempelanlagen und angelegten Gärten.
Die Stadt wurde 794 zur Kaiserresidenz ernannt und behielt diese Funktion über mehr als zehn Jahrhunderte bis zur Meiji-Restauration 1868. Während des Zweiten Weltkriegs blieb sie von schweren Bombardierungen verschont, weshalb zahlreiche Bauwerke aus vergangenen Epochen erhalten sind.
Das Stadtbild wird durch über tausend buddhistische Tempel und shintoistische Schreine geprägt, die noch heute im Alltag eine lebendige Rolle spielen. Bewohner besuchen diese Orte regelmäßig zum Gebet, während Handwerker in kleinen Werkstätten Kimonos weben und Lackwaren herstellen.
Die zwei U-Bahn-Linien und ein dichtes Busnetz verbinden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Viele Tempel öffnen gegen acht oder neun Uhr, und die Gehwege zwischen den Anlagen lassen sich gut zu Fuß erkunden.
Der Philosophenweg folgt einem Kanal am Fuß der östlichen Berge und ist gesäumt von hunderten Kirschbäumen, die im Frühjahr ihre Blüten über das Wasser hängen lassen. Im Herbst färben sich die Ahornbäume entlang desselben Weges leuchtend rot und orange.
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