Nationalstraße 20, Nationalstraße in Tokio und Präfektur Nagano, Japan
Die Japan-Nationalstraße 20 ist eine überregionale Verkehrsader, die sich über etwa 225 Kilometer von der Innenstadt Tokios bis nach Shiojiri in der Präfektur Nagano erstreckt. Sie durchquert dabei die Präfekturen Kanagawa und Yamanashi und verbindet städtische Ballungsräume mit ländlichen Bergregionen.
Die Straße folgt dem Verlauf der historischen Kōshū-Kaidō, einer Handelsroute aus der Edo-Zeit, die Tokio mit Kōfu verband. Im 20. Jahrhundert wurde die Strecke zur modernen Fernstraße ausgebaut und dient nun dem überregionalen Verkehr zwischen Hauptstadt und Bergregionen.
Die Route verläuft durch mehrere alte Poststädte, in denen Reisende früher Rast machten und die heute noch als lokale Zentren dienen. Unterwegs sieht man traditionelle Gasthäuser und kleinere Schreine, die an die Zeiten erinnern, als Händler und Pilger diese Strecke zu Fuß zurücklegten.
Die Straße kreuzt zahlreiche Autobahnen und nationale Routen, sodass sie an verschiedenen Punkten gut erreichbar ist. Der Abschnitt durch Yamanashi führt durch Gebirgsgelände mit engen Kurven, während die Strecke in den städtischen Gebieten breiter und dichter befahren ist.
Teile der Strecke in der Nähe des Sakurada-Tors beim Kaiserpalast Tokio wurden zeitweise in Marathonstrecken bei großen Sportveranstaltungen einbezogen. Der Abschnitt bietet damit eine Kulisse, die sportliche Wettkämpfe mit der städtischen Infrastruktur verbindet.
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