Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, Nationalpark in den Präfekturen Yamanashi, Shizuoka, Kanagawa und Tokio, Japan
Der Fuji-Hakone-Izu Nationalpark erstreckt sich über vier Präfekturen und verbindet Mount Fuji mit fünf malerischen Seen, der Hakone-Region und der Izu-Halbinsel sowie mehreren Inselgruppen. Das Gebiet kombiniert aktive und erloschene Vulkane mit Thermalquellen, Laubwäldern und Küstenlandschaften, die zusammen ein vielfältiges Naturschutzgebiet bilden.
Der Park wurde 1936 als geschütztes Naturgebiet gegründet und war einer der ersten Nationalparks in Japan. Später erhielt er 2013 die UNESCO-Welterbestätte-Anerkennung für seine außergewöhnlichen Landschaftsmerkmale und kulturelle Bedeutung.
Der Park ist eng mit der japanischen Spiritualität verbunden, da der heilige Berg Fuji seit Jahrhunderten ein Pilgerort ist. Besucher können diese Verbindung in den Tempeln und Schreinen spüren, die an vielen Stellen verstreut sind und die Bedeutung dieses Ortes für die lokale Bevölkerung widerspiegeln.
Der Park lässt sich am besten mit Seilbahnen, Zahnradbahnen und Bergbahnen erkunden, die verschiedene Abschnitte verbinden und Zugang zu unterschiedlichen Höhen bieten. Besucher sollten bedenken, dass die Wetterbedingungen in höheren Lagen und auf den Inseln sehr unterschiedlich sein können.
Aogashima Island im Süden des Parks liegt hunderte Kilometer vom Mount Fuji entfernt und bildet dennoch offiziell einen Teil des Schutzgebiets. Diese geografische Besonderheit zeigt, wie weit sich das Parkgebiet über Wasser und Land erstreckt.
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