Region Mopti, Verwaltungsregion im zentralen Mali.
Die Mopti-Region ist eine Verwaltungsregion in Zentralmali, die sich entlang der Flüsse Niger und Bani erstreckt und Feuchtgebiete, Dörfer und die alte Stadt Djenné mit ihren Lehmbauten umfasst. Das Landgebiet verbindet dicht besiedelte Zentren mit ausgedehnten Flusslandschaften, die von traditionellen Booten durchquert werden.
Die Region gewann während der französischen Kolonisierung administrative Bedeutung, als verstreute Siedlungen in ein strukturiertes Verwaltungsgebiet mit Mopti als Hauptstadt umgewandelt wurden. Diese Reorganisation prägte die Grenzen und das Verwaltungssystem, das bis heute Bestand hat.
Mehrere Volksgruppen wie die Dogon, Fulani, Bambara, Bozo und Songhai prägen das tägliche Leben in der Region durch ihre traditionellen Märkte, Handwerkstätten und lokalen Feste. Beim Spaziergang durch die Dörfer sieht man überall bunte Textilien, Töpferwaren und andere handwerkliche Arbeiten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden die größeren Orte in der Region miteinander, während Bootsfahrten auf dem Niger den Zugang zu kleineren Dörfern am Fluss ermöglichen. Die beste Reisezeit ist die trockenere Jahreszeit, wenn Straßen und Wasserwege am zugänglichsten sind.
Das Gebiet beherbergt Dogon-Gemeinschaften, die ihre Häuser entlang einer etwa 150 Kilometer langen Felswand errichtet haben und dabei einzigartige Baummuster schaffen. Diese Anpassung an die steile Topografie unterscheidet sich deutlich von den flacheren Ansiedlungen in anderen Teilen der Region.
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