Rakhaing-Staat, Staat im westlichen Myanmar
Rakhine erstreckt sich entlang der Küste des Bengalischen Meers im Westen Myanmars und umfasst schmale Ebenen zwischen Gebirgsketten und Meer. Das Arakan-Gebirge trennt dieses Gebiet vom Rest des Landes und formt tiefe Täler mit dichten Wäldern.
Unabhängige Königreiche regierten hier über Jahrhunderte, bis britische Streitkräfte das Gebiet nach Kriegsende annektierten. Die koloniale Verwaltung gliederte es als Teil Britisch-Indiens ein, bevor es später an Burma überging.
Der Name leitet sich vom Volk der Rakhine ab, dessen buddhistische Klöster und Pagoden das Landschaftsbild prägen. In den Küstenorten verläuft das Leben nach dem Rhythmus der Fischerei, während ländliche Gebiete vom Reisanbau bestimmt werden.
Flüge verbinden die Hauptorte miteinander, während Landwege durch das Gebirge oft schwer passierbar bleiben. Reisende sollten lokale Bedingungen vorab prüfen, da Zugangswege je nach Saison variieren können.
Alte Tempelruinen liegen verstreut in abgelegenen Tälern und zeugen von frühen buddhistischen Gemeinschaften. Viele dieser Stätten bleiben kaum besucht und bergen noch unerschlossene Inschriften und Reliefs.
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