Monywa, Township in Myanmar
Monywa ist eine Stadt im Sagaing-Gebiet im Nordwesten Myanmars, die am Ostufer des Chindwin-Flusses liegt. Sie ist bekannt für ihre zahlreichen Tempel, Pagoden und monumentalen Buddha-Statuen, darunter das Thanboddhay-Heiligtum und das Maha-Bodhi-Tahtaung-Kloster.
Monywa entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem wichtigen Handelszentrum auf den Routen zwischen Myanmar und Indien. Die Pho-Win-Taung-Höhlen, die zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert entstanden sind, zeugen davon, dass die Region auch lange vor dem Aufstieg der Stadt ein bedeutendes religiöses Zentrum war.
Monywa gilt als eines der wichtigsten buddhistischen Zentren Myanmars, und Besucher können an zahlreichen Tempeln und Pagoden Menschen beim Gebet oder bei religiösen Zeremonien beobachten. Besonders an Feiertagen versammeln sich viele Gläubige rund um die großen Buddha-Statuen, was dem Ort eine sehr lebendige religiöse Stimmung verleiht.
Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen außerhalb des Stadtzentrums, weshalb es sich lohnt, ein Fahrzeug zu mieten oder einen Fahrer für den Tag zu engagieren. Die trockenere Jahreszeit, die etwa von November bis Februar dauert, macht das Erkunden angenehmer, da die Hitze dann weniger stark ist.
Das Thanboddhay-Heiligtum besitzt am Eingang weiße Elefantenstatuen anstelle der üblichen mythologischen Löwen, die man an den meisten Tempeln Myanmars findet. Diese Besonderheit spiegelt eine lokale Verehrung des weißen Elefanten wider, der in der buddhistischen Symbolik als heiliges Tier gilt.
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