Schanch Chiid, Tibetisches buddhistisches Kloster in der Provinz Övörhangay, Mongolei
Shankh Monastery ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster in der Provinz Övörhangay auf einer Hohe von etwa 1200 Metern. Das Klostergelamde umfasst mehrere Gebaude mit traditioneller tibetischer Architektur, darunter Tempel und Wohnbauten fur die Mönche.
Das Kloster wurde 1647 von Zanabazar, dem ersten Jebtsundamba Khutuktu, gegrundet und beheimatete einst über 1500 Mönche. Während der kommunistischen Repressionen von 1937 wurde es geschlossen und erlebte massive Verwustung.
Der Haupttempel beherbergt sieben Kalachakra-Mandalas mit insgesamt 722 göttlichen Figuren, die eine bedeutende buddhistische Kunstsammlung in der Region darstellen. Diese religiösen Darstellungen prägen bis heute das geistige Leben der Besucher.
Das Kloster liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Karakorum und ist am besten mit dem Fahrzeug über unbefestigte Wege uber die mongolische Steppe erreichbar. Besucher sollten auf raue Straßenbedingungen vorbereitet sein und ausreichend Zeit für die Anfahrt einplanen.
Das Kloster war einmal Aufbewahrungsort der schwarzen Militärbanner von Dschingis Khan, die dank eines Novizen namens Gombo vor der Zerstörung bewahrt wurden. Diese wertvollen Artefakte sind ein seltenes Zeugnis der mongolischen Militärgeschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.