Oblast Sachalin, Verwaltungsregion im russischen Fernen Osten.
Der Oblast Sachalin erstreckt sich über die Insel Sachalin und die Kurilen zwischen dem Ochotskischen und dem Japanischen Meer. Die Landmasse umfasst bewaldete Täler, Vulkanhügel und lange Küstenstreifen mit Kiesstränden.
Das Territorium wechselte mehrfach zwischen russischer und japanischer Kontrolle, bis die Sowjetunion es 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig übernahm. Die Grenzziehung folgte der Potsdamer Konferenz und beendete Jahrzehnte umstrittener Herrschaft.
Das Gebiet bewahrt indigene Namen und Bräuche der Nivkhen und Oroken, deren Fischerdörfer entlang der Küsten liegen. Koreanische Gemeinden pflegen eigene Traditionen seit den sowjetischen Umsiedlungen der 1930er Jahre.
Offshore-Öl- und Gasprojekte prägen die Wirtschaft, besonders sichtbar an Industriehäfen und Förderanlagen entlang der Ostküste. Besucher brauchen für viele Gebiete Genehmigungen, da militärische Sperrzonen die Bewegungsfreiheit einschränken.
Die Inselkette enthält Russlands größtes Inselsystem, wo auf Sachalin zwei parallele Gebirgszüge verlaufen. Der Berg Lopatin erhebt sich als höchster Punkt auf 1609 Meter (5280 Fuß) über dem Meeresspiegel.
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