Stadtbezirk al-Muhadscherin, Wohnviertel in Damaskus, Syrien.
Muhajerin ist ein Wohnviertel in Damaskus an den Hängen des Berges Qasioun im Nordwesten der Stadt. Das Gebiet erstreckt sich über ein Gebiet mit unterschiedlichen Topografien und verbindet verschiedene Teile der Hauptstadt miteinander.
Das Viertel wurde 1899 als Siedlung für muslimische Flüchtlinge aus Kreta gegründet, die vor religiösen Konflikten auf der griechischen Insel flohen. Diese Gründung machte es zu einem frühen Beispiel für die Modernisierung Damaskus' in dieser Zeit.
Der Name des Viertels stammt aus dem Arabischen und bedeutet Einwanderer, was die Besiedlung durch verschiedene Gruppen aus dem Balkan und dem Kaukasus widerspiegelt. Dieser Ursprung prägt bis heute das Gesicht der Nachbarschaft und das Leben ihrer Bewohner.
Der Zugang zum Viertel ist durch mehrere Verkehrsverbindungen gewährleistet, darunter eine historische Straßenbahnlinie aus früheren Zeiten. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Lage auf einem Hang die Begehbarkeit beeinflusst und bequeme Schuhe empfehlenswert sind.
Das Viertel weicht durch sein rechtwinkliges Straßenlayout von der traditionellen städtischen Planung Damaskus' ab und bietet einen moderneren urbanen Ansatz. Diese Struktur bietet vielen Häusern Ausblicke über die syrische Hauptstadt, was es von älteren Stadtteilen unterscheidet.
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