Niğde, Provinzhauptstadt in Zentralanatolien, Türkiye.
Niğde ist eine Provinz in Zentralanatolien, die in einer Höhe von etwa 1.276 Metern liegt und von Bergketten wie dem Taurus-Gebirge und dem Berg Hasan umgeben ist. Die Region erstreckt sich über eine vielfältige Landschaft mit Flüssen, fruchtbaren Ebenen und felsigen Hochplateaus.
Das Gebiet begann als frühe Siedlung namens Magida und wuchs bis zum 13. Jahrhundert zu einer der großen Städte Anatoliens heran. Die Osmanen übernahmen die Kontrolle 1467 und prägten die weitere Entwicklung.
Die lokale Architektur zeigt mittelalterlichen islamischen Einfluss durch Bauwerke wie die Sungur-Bey-Moschee und die Alaaddin-Moschee. Diese Gebäude prägen das Erscheinungsbild der Stadt und sind eng mit dem Alltagsleben verwoben.
Die Region hat ein kaltes halbtrockenes Klima mit heißen trockenen Sommern und kalten verschneiten Wintern, weshalb Frühling und Herbst ideal zum Besuchen sind. Die Höhenlage bedeutet, dass Besucher mit temperaturabhängigen Bedingungen rechnen sollten.
Das Eski Gümüşler Kloster wurde 1963 entdeckt und enthält gut erhaltene byzantinische Fresken in seinen in Stein gehauenen Kammern. Diese unterirdischen Kunstwerke zeigen religiöse Szenen und sind ein seltenes Beispiel für byzantinische Handwerkskunst in der Region.
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