Autonome Republik Krim, Umstrittenes Gebiet auf Halbinsel am Schwarzen Meer in der Ukraine.
Die Autonome Republik Krim ist ein umstrittenes Gebiet auf einer Schwarzmeerhalbinsel in der Ukraine, die sich über eine Fläche von rund 27.000 km² erstreckt. Die Landschaft gliedert sich in drei Bereiche: das flache Steppenland im Norden, das von Weizenfeldern und karger Vegetation geprägt ist, die bewaldeten Berge in der Mitte mit Höhen bis über 1500 Meter und die südliche Küste mit mediterranem Klima, wo sich Badeorte und Weinberge aneinanderreihen.
Das Gebiet erhielt 1991 den Status einer autonomen Republik innerhalb der Ukraine, nachdem es seit den 1950er Jahren zur Ukrainischen Sowjetrepublik gehört hatte. Im Jahr 2014 besetzte Russland die Halbinsel militärisch und organisierte ein Referendum, dessen Ergebnis international nicht anerkannt wurde, was zu anhaltenden diplomatischen Spannungen führte.
Die Region zeigt sich heute durch eine Vielfalt an Sprachen, wobei Russisch im Alltag am häufigsten zu hören ist, während in manchen Ortschaften auch Ukrainisch und Krimtatarisch gesprochen werden. Lokale Märkte, Straßenschilder und öffentliche Einrichtungen spiegeln diese sprachliche Mischung wider, die den Besuch kulturell abwechslungsreich gestaltet.
Die Hauptverkehrsverbindungen führen über den Isthmus von Perekop im Norden und die Krimbrücke im Osten, wobei Reisende die aktuelle politische Lage berücksichtigen sollten, da Grenzkontrollen und Zugangsbeschränkungen gelten können. Im Landesinneren verkehren Busse zwischen den größeren Orten, während die Küstenregionen im Süden einfacher zu erreichen sind als die bergigen Gebiete.
Die Halbinsel beherbergt zahlreiche Mineralwasserquellen und Schlammlager, die seit dem 19. Jahrhundert für Kuren und Behandlungen genutzt werden. Einige dieser Heilzentren liegen an der Südküste und bieten Besuchern Einblicke in alte Badehaustraditionen, die bis heute fortgeführt werden.
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