Tân Châu, Distriktstadt in der Provinz An Giang, Vietnam
Tân Châu ist eine Bezirksstadt an den Ufern des Mekong-Deltas, wo Wohngebiete und Landwirtschaft nebeneinander existieren. Die Gegend wird durch den Fluss geprägt und beheimatet neben städtischen Zentren auch ländliche Siedlungen.
Die Stadt wurde 1757 gegründet und durchlief mehrere administrative Umgestaltungen, bevor sie 2009 den offiziellen Status einer Stadt erhielt. Dieser Übergang spiegelt die allmähliche Entwicklung von einer ländlichen Gegend zu einem anerkannten städtischen Zentrum wider.
Handwerker in der Stadt stellen seit langem Seide her, die mit natürlichen Farbstoffen aus lokalen Früchten gefärbt wird. Diese Handwerkskunst prägt das Alltagsbild und zeigt, wie traditionelle Techniken bis heute lebendig bleiben.
Der zentrale Markt ist täglich früh am Morgen bis zum späten Nachmittag geöffnet und bietet frische Produkte, Fisch, Fleisch und handwerkliche Waren. Am besten erkundet man die verschiedenen Bereiche zu Fuß, wobei man sich Zeit für jede Abteilung nehmen sollte.
In den Gewässern unterhalb der Stadt befinden sich Fischzuchtanlagen, in denen Fische direkt unter der Wasseroberfläche in einzelnen Käfigen gehalten werden. Diese Methode ist charakteristisch für die Region und bietet einen ungewöhnlichen Blick auf die lokale Aquakultur.
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