Trastevere, Mittelalterliches Viertel am Westufer des Tiber, Rom, Italien
Trastevere ist ein Viertel am westlichen Tiberufer in Rom und Teil der historischen Altstadt. Die Gassen bilden ein Labyrinth aus gepflasterten Wegen zwischen Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance.
Die Etrusker gründeten hier eine Siedlung namens Ripa Etrusca, bevor römische Kaiser das Gebiet in die Stadt eingliederten. Im Mittelalter entwickelte sich das Viertel zu einem eigenständigen Zentrum mit Kirchen und Handwerksbetrieben.
Der Name leitet sich vom lateinischen „trans Tiberim
Mehrere Brücken verbinden das Viertel mit dem östlichen Ufer, darunter die Fußgängerbrücke Ponte Sisto südlich der Tiberinsel. Die Straßenbahnlinie 8 fährt entlang des Flusses und hält an mehreren Punkten am Rand des Viertels.
An manchen Ecken sieht man noch Reste römischer Säulen in die Hauswände eingebaut, die als Türrahmen oder Stützen dienen. Die Piazza di San Cosimato beherbergt jeden Morgen außer Sonntag einen Markt, auf dem Händler Obst und Gemüse direkt aus der Region verkaufen.
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