Regia, Archäologische Stätte im Forum Romanum, Italien
Die Regia ist eine archäologische Stätte im Forum Romanum, deren Fundamente aus republikanischer und kaiserlicher Zeit stammen und entlang der Via Sacra liegen. Die Ruinen zeigen einen unregelmäßig geformten ummauerten Hof mit Tuffsteinpflaster und Spuren einer hölzernen Portikusstruktur.
Der Bau entstand als Wohnhaus des Numa Pompilius, des zweiten Königs Roms, im 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. Später wurde er zum Amtssitz des obersten Priesters umfunktioniert und mehrfach nach Bränden wiederaufgebaut.
Der Name bedeutet "Königliche Residenz" und erinnert an die Zeit der römischen Könige, auch wenn das Gebäude später religiöse Aufgaben erfüllte. Besucher sehen heute die Grundmauern zweier Räume, von denen einer dem Kriegsgott gewidmet war und der andere der Göttin der Ernte.
Die Überreste liegen direkt an der Hauptstraße durch das Forum und sind gut vom Weg aus zu sehen. Besucher können die Grundmauern und das Steinpflaster von mehreren Seiten betrachten, ohne die abgesperrten Bereiche betreten zu müssen.
In der westlichen Kammer wurden heilige Lanzen aufbewahrt, die angeblich in der Nacht vor der Ermordung von Julius Caesar am 14. März 44 v. Chr. gezittert haben sollen. Antike Quellen berichten, dass dieses Zittern als Vorzeichen des kommenden Unheils gedeutet wurde.
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