Hängende Gärten der Semiramis, Antikes Weltwunder im Irak
Die Hängenden Gärten von Babylon waren eine legendäre Anlage, die aus gestuften Terrassen bestand, auf denen Bäume, Ranken und Blüten wuchsen und wie ein grünes Gebirge über der Stadt aufragten. Dickwandige Ziegelmauern, gestützt durch Pfeiler, trugen jede Ebene, während Pflanzen über die Kanten hingen und von unten sichtbar waren.
Antike Texte aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. berichten, dass König Nebukadnezar II. die Anlage für seine Frau Amytis erbaute, um sie an die grünen Hügel ihrer Heimat zu erinnern. Andere Forscher vermuten jedoch, dass die beschriebenen Gärten tatsächlich von König Sanherib in Ninive angelegt und später mit Babylon verwechselt wurden.
Entgegen der Volksmeinung gibt es keine endgültigen archäologischen Beweise dafür, dass die Gärten je existierten.
Heute gibt es keine sichtbaren Reste der Struktur, da keine definitiven archäologischen Belege in Babylon gefunden wurden. Interessierte können antike Beschreibungen und moderne Interpretationen der Wassersysteme und Baumethoden erkunden, die angeblich verwendet wurden.
Keine babylonischen Texte der Antike erwähnen die Gärten, obwohl viele andere Bauprojekte Nebukadnezars detailliert aufgezeichnet wurden. Diese Abwesenheit in den Unterlagen veranlasst einige Wissenschaftler zu vermuten, dass die Gärten entweder anderswo standen oder eine poetische Erfindung waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.