Antillen, Archipel in der Karibik
Die Antillen sind eine Inselgruppe im Karibischen Meer, die sich in zwei Teile gliedert: die Großen Antillen mit Kuba und Jamaika sowie die Kleinen Antillen mit zahlreichen kleineren Inseln. Die Großen Antillen liegen im Norden und bilden einen weiten Bogen, während die Kleinen Antillen im Osten eine lange Kette von Landmassen darstellen.
Christoph Kolumbus erreichte die Inseln 1492 auf seiner ersten Reise über den Atlantik und brachte damit europäische Mächte in die Region. In den folgenden Jahrhunderten teilten Spanien, Frankreich, England und die Niederlande die Gebiete unter sich auf und hinterließen bis heute sichtbare Spuren in Sprache und Architektur.
Die Namen der Inseln stammen aus mehreren Sprachen und spiegeln die Geschichte der europäischen Siedler wider. Heute hört man auf den Märkten und Straßen eine Mischung aus Kreolisch, Spanisch und anderen Sprachen, während Reisende auf lokale Musik und Feste stoßen.
Das Wetter bleibt das ganze Jahr über warm und feucht, daher sollte man leichte Kleidung und Schutz vor Sonne und Regen mitbringen. Manche Inseln sind leichter zu erreichen als andere, und auf kleineren Inseln kann die Infrastruktur einfacher sein.
Einige Inseln im Osten weisen noch heute aktive Vulkane auf, die gelegentlich Rauch ausstoßen und die Landschaft prägen. An anderen Stellen wachsen Korallenriffe direkt vor der Küste und bieten Lebensraum für bunte Fische und Meerestiere.
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