Ojos de Mar, Hypersaline Wasserbecken in Tolar Grande, Argentinien
Ojos de Mar ist eine Sammlung von drei bis sechs türkisfarbenen Wasserbecken, die sich in weißem Salzgrund in der Mitte der Andenwüste erheben. Die Becken liegen in einer Höhe von etwa 3500 Metern und bilden eine surreale Landschaft aus Wasser und Salzkrusten in einem sonst trockenen Terrain.
Spanische Erforscher dokumentierten diese Wasserformationen während ihrer Reisen durch die Anden und trugen zur Errichtung von Routen über die Bergkette bei. Die Becken wurden später von Forschern untersucht, die die einzigartigen Bedingungen und Organismen in diesem Hochgebirgssystem entdeckten.
Der Name stammt aus spanischen Worten, die "Augen des Meeres" bedeuten und zeigen, wie Einheimische diese Becken als Fenster zu unterirdischen Wassersystemen wahrnehmen. Die Pools werden von der lokalen Bevölkerung als Orte mit besonderer Bedeutung betrachtet und sind Teil der Berglandschaft, die seit Generationen bewohnt wird.
Besucher sollten Abstand zu den Wasserrändern halten, da der Boden instabil ist, und auf ausgewiesenen Wegen bleiben, um das empfindliche Ökosystem zu schützen. Die beste Besuchszeit ist tagsüber bei klarem Himmel, wenn die Farben der Becken am deutlichsten zu sehen sind.
Die Becken beherbergen extremophile Organismen und alte Stromatoliten, die in Wasser mit hohem Salzgehalt und alkalischen Konzentrationen überleben. Diese primitiven Strukturen aus Mikroben zeigen, wie Leben unter den ungünstigsten Bedingungen entstehen und gedeihen kann.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.