Jihočeský kraj, Verwaltungsregion im Süden der Tschechischen Republik
Südböhmen ist eine Verwaltungsregion im südlichen Teil der Tschechischen Republik, die ausgedehnte Wälder, zahlreiche Seen und die Bergkette des Böhmerwaldes an den Grenzen zu Deutschland und Österreich umfasst. Die Region erstreckt sich über mehr als 10.000 Quadratkilometer (etwa 3.900 Quadratmeilen) und ist in sieben Bezirke unterteilt, die durch ein Netz von Eisenbahnen und Straßen verbunden sind.
Die Region durchlief nach dem Zweiten Weltkrieg einen tiefgreifenden Wandel, als die deutschsprachige Bevölkerung das Gebiet verließ und neue Bewohner aus anderen Teilen der Tschechoslowakei einzogen. Diese Umwälzung veränderte die demografische Zusammensetzung und die Siedlungsstrukturen in vielen Teilen der Region grundlegend.
Die Fischzucht formt seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild der Region, wobei künstlich angelegte Teiche die flache Landschaft prägen und bis heute bewirtschaftet werden. Viele dieser Wasserflächen entstanden im Mittelalter und dienen weiterhin der traditionellen Karpfenzucht, die besonders zur Weihnachtszeit eine wichtige Rolle spielt.
České Budějovice fungiert als regionales Zentrum und ist ein hilfreicher Ausgangspunkt für Reisen innerhalb der Region, mit Zugverbindungen in die meisten größeren Städte und Dörfer. Autostraßen und Regionalbusse erleichtern die Erkundung der ländlichen Gebiete, wobei die Entfernungen zwischen den Orten oft erheblich sind.
Der Gipfel Plechý erreicht eine Höhe von 1.378 Metern (4.520 Fuß) und markiert damit einen der höchsten Punkte im Böhmerwald. Schloss Červená Lhota steht auf einer kleinen Insel inmitten eines künstlichen Sees und gehört zu den meistfotografierten Bauwerken des Landes.
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