Neratovice, Industriestadt in der Region Mittelböhmen, Tschechische Republik.
Neratovice dehnt sich entlang der Elbe aus und umfasst mehrere Siedlungen wie Byškovice, Horňátky, Korycany, Lobkovice und Mlékojedy. Der Ort liegt auf etwa 162 Metern Höhe in einem Flusstal der Region Mittelböhmen.
Neratovice wurde erstmals 1227 als Neradice erwähnt und gehörte damals dem Kapitel des heiligen Wenzel auf der Prager Burg. Später wandelte sich der Ort durch die Industrialisierung im 20. Jahrhundert grundlegend um.
Die Lobkovice-Burg prägt das Erscheinungsbild der Gegend und zeigt Architektur aus dem frühen 17. Jahrhundert. Einheimische und Besucher erkennen das Schloss als markantes Wahrzeichen, das die Identität des Ortes mitbestimmt.
Die Gemeinde ist über die D8-Autobahn und regelmäßige Zugverbindungen mit Prag verbunden und lässt sich daher leicht erreichen. Die gute Erreichbarkeit macht den Ort sowohl für Besucher als auch für Berufstätige attraktiv.
Die Spolana-Fabrik wurde 1905 gegründet und verwandelte das ehemals ländliche Dorf in ein bedeutendes Industriezentrum. Der Chemiekonzern prägte die Entwicklung und das Gesicht der Gemeinde nachhaltig.
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