Stodůlky, Wohngebiet im Südwesten von Prag, Tschechische Republik
Stodůlky ist ein Wohnviertel in Südwestprag mit einer Gesamtfläche von etwa 9,6 Quadratkilometern und umfasst mehrere Wohnkomplexe, grüne Flächen sowie die genannte Kirche. Das Areal wird durch fünf U-Bahn-Stationen der Linie B erschlossen, die das Viertel mit der übrigen Stadt verbinden.
Die Siedlung stammt aus dem Jahr 1159 als kleines Bauerndorf und entwickelte sich später zu einer eigenständigen Gemeinde im Jahr 1849. Erst 1974 wurde das Gebiet in die Prager Stadtgrenzen eingemeindet und ist seitdem ein modernes Wohnviertel.
Das alte Zentrum von Stodůlky bewahrt seinen ursprünglichen Dorfcharakter mit der Kirche St. James the Great aus dem 13. Jahrhundert und einer Barockkapelle, die noch heute das Gesicht des Ortes prägen. Diese historischen Gebäude sind Treffpunkte für Einwohner und Besucher, die die Wurzeln des Viertels erkunden möchten.
Das Viertel ist gut durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen, mit fünf U-Bahn-Stationen der Linie B, die direkte Verbindungen zur Innenstadt bieten. Die Lage macht das Gebiet sowohl für Pendler als auch für Besucher leicht zugänglich, ohne dass zentrale Verkehrsstaus entstehen.
Der Name Stodůlky stammt vom tschechischen Wort 'stodola' ab, was Scheune bedeutet und die bäuerlichen Ursprünge des ehemaligen Dorfes widerspiegelt. Dieser Name ist heute noch lebendig und verbindet das moderne Wohngebiet mit seiner ländlichen Vergangenheit.
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