Turkmeneli, Kultur- und geografische Region im Nordirak
Turkmeneli ist eine kulturelle und geografische Region im Norden des Irak, die sich diagonal von der türkisch-syrischen Grenze bis zur iranischen Grenze erstreckt und mehrere bedeutende Städte wie Kirkuk umfasst. Das Gebiet enthält Ölvorkommen und Agrarland, auf dem Weizen, Gerste, Mais, Datteln und verschiedene Früchte angebaut werden.
Nach der Auflösung des Osmanischen Reiches erlebte die turkmenische Bevölkerung in diesem Gebiet bedeutende Veränderungen in ihrer politischen Stellung und territorialen Verwaltung innerhalb des neuen irakischen Staates. Diese Verschiebungen prägten die Entwicklung der Region über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg.
Die Turkmenische Bevölkerung pflegt ihre Sprache, Traditionen und Lebensweisen in Städten wie Tal Afar, Mosul, Kirkuk und Tuz Khurmatu. Man kann diese kulturellen Praktiken und das Zusammenleben in verschiedenen Gemeinden unmittelbar beobachten.
Die Region ist durch mehrere größere Städte strukturiert, die gute Verkehrsanbindungen aufweisen und als Ausgangspunkte für Besuche dienen. Das Gelände ist vielfältig mit Ebenen und hügeligen Bereichen, was unterschiedliche Bedingungen für Reisen und Erkundungen mit sich bringt.
Kartenmaterial aus dem Jahr 1785 von William Guthrie kennzeichnete dieses Gebiet als Turkomania und dokumentierte damit eine der frühesten bekannten Bezeichnungen für dieses Territorium. Diese historische Nomenklatur zeigt, wie lange diese Region bereits mit ihrer turkmenischen Identität verbunden war.
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