Llanganuco Lakes, Bergseen im Bezirk Yungay, Peru.
Die Llanganuco-Seen bestehen aus zwei Hauptgewässern, Chinancocha und Orconcocha, die sich in der Cordillera Blanca auf etwa 3850 Metern Höhe befinden und zum Huascarán-Nationalpark gehören. Das Gebiet wird von schneebedeckten Gipfeln umrahmt und bietet Wanderwege entlang der Ufer beider Seen.
Die Seen entstanden durch Vergletscherung in der Antike und formten die Täler, die heute das Landschaftsbild prägen. Ein großes Erdbeben im Jahr 1970 löste eine Lawine aus, die zwischen den beiden Seen einen dritten, kleineren See schuf.
Die Namen der Seen stammen aus dem Quechua, wobei Orconcocha "männlicher See" und Chinancocha "weiblicher See" bedeuten und die indigene Geschichte der Region widerspiegeln. Diese Bezeichnungen zeigen, wie die lokalen Gemeinschaften die Natur seit Generationen verstehen und benennen.
Planen Sie mindestens eine Nacht in Huaraz ein, um sich an die Höhe zu gewöhnen, bevor Sie die etwa 84 Kilometer lange Fahrt nach Nordwesten antreten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege zugänglich sind und die Sicht auf die Gipfel klar bleibt.
Der kleinere See, der 1970 durch die Lawine entstand, zeigt, wie dynamisch die Geologie dieser Region ist und welche Kräfte in den Bergen wirken. Besucher berichten oft, dass dieser jüngste See eine besondere Stille ausstrahlt, die an seine kürzliche Entstehung erinnert.
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