Provinz Chincheros, Provinz mit Quechua-Erbe in Apurímac, Peru
Die Provinz Chincheros liegt in der Andenregion von Apurímac und erstreckt sich über bergiges Gelände mit mehreren Gipfeln. Das Gebiet umfasst elf Bezirke mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt und verbindet abgelegene Bergdörfer miteinander.
Das Gebiet war einst Teil der Chancas-Stammesgebiete und später unter Inka-Kontrolle, wobei archäologische Spuren von Siedlungen und Anbauterrassen bis heute erhalten sind. Die spanische Eroberung veränderte die Verwaltungsstruktur, doch die landwirtschaftlichen Praktiken zeigen tiefe Wurzeln in vorkolonialer Zeit.
Die Bewohner sprechen hauptsächlich Quechua und pflegen traditionelle Handwerkstechniken, die bis heute das tägliche Leben prägen. Textilarbeiten aus Alpakawolle sind nicht nur wirtschaftlich wichtig, sondern auch Ausdruck der lokalen Identität.
Die Bergregion ist dünn besiedelt und erfordert gute Vorbereitung für Besuche, besonders bei schlechtem Wetter und den hohen Lagen. Beste Besuchszeiten sind die trockeneren Monate, wenn die Straßen zu abgelegenen Orten leichter erreichbar sind.
Bauern bauen auf verschiedenen Höhenstufen unterschiedliche Kartoffel- und Maissorten an, die jeweils an die spezifischen Bedingungen ihrer Höhenlage angepasst sind. Dieses Wissen über vertikale Landwirtschaft wurde über Jahrhunderte verfeinert und zeigt die Anpassung an das bergige Terrain.
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