Tyndall Glacier, Gletscher im Torres del Paine Nationalpark, Chile
Der Tyndall-Gletscher ist ein großes Eisfeld in den westlichen Anden von Patagonien, das sich vom Hochgebirge hinab zu den Ufern des Lago Geikie erstreckt. Das Eis fließt durch ein breites Tal und bildet eine beeindruckende Fläche aus blauweißem Eis, die sich über mehrere Kilometer ausdehnt.
Der Gletscher wurde nach John Tyndall benannt, einem britischen Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts, der wichtige Erkenntnisse über die Bewegung von Eismassen gewann. Sein Werk trug wesentlich dazu bei, wie Menschen die Dynamik von Gletschern verstehen.
Die lokalen Gemeinschaften integrieren den Gletscher in ihre Umweltbildungsprogramme und lehren über Klimamuster und geologische Transformationen.
Man erreicht den Gletscher über markierte Wanderwege im Nationalpark Torres del Paine, die in der wärmeren Jahreszeit von Oktober bis April zugänglich sind. Die Wege bieten verschiedene Schwierigkeitsstufen und ermöglichen es Besuchern, die Eismasse aus unterschiedlichen Abständen zu betrachten.
Eine dunkle Linie verläuft entlang der Mittellinie des Gletschers, wo zwei Eisflüsse aufeinander treffen und Gestein und Schmutz vom Berg mitbringen. Dieses Merkmal zeigt deutlich, wie sich Eis aus verschiedenen Quellen bewegt und vereinigt.
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