Rikitea, Ort in Französisch-Polynesien
Rikitea ist das Hauptdorf auf der Insel Mangareva in den Gambier-Inseln von Französisch-Polynesien und liegt an einer großen Lagune mit mehreren kleinen Motus. Das Dorf ist von tropischer Vegetation umgeben und verfügt über eine Post, kleine Geschäfte, eine Bäckerei, ein medizinisches Zentrum und Schulen, wobei die meisten Einwohner von Fischerei, kleiner Landwirtschaft oder Perlenzucht leben.
Mangareva wurde um 1100 von Siedlern aus den Marquesas-Inseln besiedelt, und die Insel erlebte später bedeutende Veränderungen nach der Ankunft englischer Missionare 1797 unter Captain James Wilson. Französische katholische Priester kamen 1834 an und bauten Kirchen und Missionen, die bis heute das Dorfbild prägen.
Der Name Rikitea stammt aus der polynesischen Sprache und spiegelt die tiefe Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Insel wider. Hier können Besucher lokale Handwerkstechniken wie Perlmuttschnitzerei und Mattenflechten sehen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und das tägliche Leben prägen.
Um nach Rikitea zu gelangen, fliegen Sie von Tahiti zum Flughafen auf der nahe gelegenen Insel Mou Totegegie, etwa 6 km entfernt, oder nehmen Sie ein Schiff, das mehrere Wochen dauern kann. Vor Ort können Sie zu Fuß oder mit dem Boot erkunden, da eine Straße um die ganze Insel führt und Wanderwege zu den Bergspitzen führen.
Die Lagune vor Rikitea ist bei Seglern und Bootsfahrern bekannt als guter Ankerplatz, aber bei starkem Ostwind können Boote treiben und sich gegenseitig zu nahekommen. Ein geschützter Platz am nördlichen Ende der Lagune mit einem Korallenriff bietet bessere Sicherheit, zeigt aber auch, dass selbst ruhig wirkende Häfen bei stürmischem Wetter Aufmerksamkeit und richtige Verankerungstechniken erfordern.
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