Nationalpark Rapa Nui, Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe auf der Osterinsel, Chile
Rapa Nui National Park ist ein 6.800 Hektar großes Schutzgebiet auf der Osterinsel, das etwa 887 steinerne Moai-Statuen, verschiedene Vulkankrater und archäologische Stätten beherbergt. Der Park erstreckt sich über die gesamte Insel und enthält Überreste aus verschiedenen Epochen der Besiedlung, einschließlich antiker Siedlungen und ritueller Orte.
Die Insel wurde zwischen dem 3. und 12. Jahrhundert von Polynesiern besiedelt, die später die charakteristischen Moai-Statuen zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert aus vulkanischem Stein meißelten. Diese Periode intensiver Steinmetzkunst endete mit sozialen Veränderungen auf der Insel.
Die Rapa-Nui-Gemeinde arbeitet seit 2018 mit den Parkbehörden zusammen und setzt sich für die Erhaltung der traditionellen Feste und Zeremonien ein, die immer noch den Rhythmus des Insellebens bestimmen. Besucher können auf Spuren dieser gelebten Traditionen stoßen, wenn sie lokale Veranstaltungen oder Handwerksstände erkunden.
Besucher müssen an der Eingangsstelle ein Ticket erwerben und dürfen nur auf markierten Pfaden und ausgewiesenen Bereichen gehen, um die archäologischen Stätten zu schützen. Die meisten Wanderwege lassen sich in wenigen Stunden oder einem halben Tag erkunden, und lokale Führer sind verfügbar, um mehr über die einzelnen Orte zu erfahren.
Der Rano Raraku-Steinbruch zeigt fast 400 unvollendete Moai in verschiedenen Schnitzstadien, die im Laufe der Jahrzehnte stehen gelassen wurden. Diese Website bietet einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsmethoden der antiken Handwerker, da man sehen kann, wie die Künstler den Stein bearbeiteten.
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